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DIE Facebookgruppe für alle Freunde des Pajero L040

Schaut vorbei!!! (wenn ihr einen L040 fahrt)


Aktualisiert:  16.07.2017

 

 


 

DIE SEITE

von Alexandros Toussis

und

Manfred Diergardt

 


 

 LiveCam Preveza

(wie ist das Wetter in Griechenland? )

 


 

 

 

 

 

Private, unkomerzielle Seite.

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Rumänien 2011

Reisebericht Rumänien 30.04. bis 06.05.2011

 

Reiseteilnehmer:

Alexandros Toussis, Manfred Diergardt, Honda Transalp, BWM R 100 GS, Mitsubishi Space Star und Motorrad-Trailer Marke Eigenbau

 

TAG 1

 

Samstag 30.04.2011,

04:00 Uhr in Olching 
Wir sind auf der Reise! Erst Mal zum tanken – leuchtet schon rot. 20 Liter, damit sollten wir bis Salzburg kommen. Das kontrollieren der Luft verhält sich schwierig – Gerät kaputt – das fängt ja gut an.

 

Ruhige Fahrt mit unserem Hänger über BAB 99 und BAB 8 nach Salzburg.

Wieder tanken – oh, hier ist der Diesel sogar teurer als bei uns in Deutschland. Das hat es auch schon lange nicht mehr gegeben.

 

Weiter in den Tag hinein, über Linz, Wien, Budapest nach MAKO an der Ungarisch / Rumänischen Grenze. Hänger läuft so gut, dass wir teilweise 120 Km/h fahren können. Ca. 30 Km vor dem Campingplatz löst sich in der Stadt Szeged einer meiner Spanngurte vom Mopped. Es fällt zwar nicht runter, hängt aber schief auf Aleco´s Mopped. Die Strassen in der Stadt sind superschlecht (Spurrillen, die bis zum Unterschenkel reichen). Also anhalten und alles wieder fest verzurren. Wetter supersonnig und bis 24 C. 
Ankunft um ca. 15:30 Uhr in MAKO an einem Campingplatz den wir im Vorfeld als Standort für unser Auto samt Hänger gewählt haben. Zudem spricht der Wirt deutsch, was später noch Vorteile bringen wird.

Das wird eine super Reise. Was uns etwas geschockt hat, ist, das auch in Ungarn die Spritpreise sehr hoch sind (ca. 1.30€ je Liter Diesel).

 

Kurz frisch machen und ab zum Essen in eine 200 m entfernte Gastwirtschaft.

Da ist heute Hochzeit aber wir können draußen sitzen und unser Essen bestellen, Cordon Bleu und Schweinebraten (Bauern Art) mit POMMES (es handelt sich um panierte Koteletts).

Das Essen schmeckt soweit ganz gut – jedenfalls ist es viel, nur leider konnten wir nicht fertig essen. 
Es gab ein Gewitter und wir mussten rein. Die Hochzeitsgesellschaft war schon fort.

Was komisch war ist, dass die schönen dunklen Tische alle abgeräumt und samt Stühlen mit einem Van abtransportiert wurden. Die haben das Inventar nur für die Feier her gestellt. Jetzt kommen wieder die gewöhnlichen Holztische und- Stühle zum Einsatz.

Nach dem Essen noch ein Bier und um 19:00 Uhr ab in den Schlafsack. Sind beide hundemüde.

Morgen geht es nach Rumänien.

 

 

 

 

TAG 2

Sonntag, 01.05.2011 (Tag der Arbeit)

 

In der Nacht hatten wir ohne Eintritt zu bezahlen eine Disco „besucht“. In der Nähe des Campings muss eine Party abgegangen sein - sehr laut.

Endlich dürfen wir aufstehen. Kurz vor sechs heißt es alles zusammen packen und auf geht‘s nach Rumänien. Bei Nieselregen geht’s in Richtung Tankstelle, da ich schon auf RESERVE bin. Immer gradeaus hat der Kellner beim Frühstück gesagt. Das einmal links abbiegen kann man schon mal unter den Tisch fallen lassen.

Apropos Frühstück, in der Wirtschaft in der wir gestern den Schweinebraten Bauern Art gegessen haben, gibt es Rührei mit Schinken - eine wahnsinns Portion. Aleco meinte, das sind min. 6 Eier - ich denke 4 vor dem Essen und  6 nach dem Essen. 
Na ja, auf jedenfall waren auf den Rühreiern zwei kleine Paprikastücke als „DEKO“ , die waren so scharf, dass es grenzwertig zur Körperverletzung war. 
Diabolo 

Aleco´s Mopped springt natürlich wieder richtig gut an, während mein Mädchen gebettelt werden will. Aber Sie läuft.

Ab nach RO bei Sch… Wetter. 

Grenzübergang

 

Regen, einmal stärker, einmal Nieselregen - aber immer Regen.

Nach drei Orten, ca. 20 Km nach einer kleinen Orientierungspause springt meine Zicke nicht mehr an. Anlasser will drehen, aber die Spannung der Batterie ist viel zu schwach.

Batterie leer und von oben Regen, Regen, Regen und wir stehen in Rumänien. -- SUPER --

 

Aleco also wieder zurück nach H, Auto mit Hänger holen. Ich habe derweilen gewartet. Der Versuch in einem sonntags geöffneten Supermarkt was zu trinken zu kaufen scheitete an der Sprach- und € Barriere. Hab so den Eindruck, die wollten mich nicht verstehen. Waren eher abweisend als hilfsbereit.

Nach gefühlten Stunden ( es waren ca. 45 min.) kam Aleco mit dem Hänger und die Zicke ging mit zum Campingplatz, wo wir das weitere Vorgehen besprechen wollten.

Dort angekommen, hat sich der Platzwart abgeboten einen Bekannten mit einer Hinterhofwerkstatt anzurufen, der prüfen kann, was defekt ist und ggf. eine neue Batterie besorgen könnte. Gesagt getan – Ein Anruf und schon war ein Abschleppwagen vor Ort, den wir ja nicht wirklich brauchten – (Moped steht noch auf dem Hänger)!

Wir also hinter dem Wagen her gefahren zur Hinterhofwerkstatt, die ihren namen wirklich verdient hat. Eigentlich ein Garten mit einer Torzufahrt. Hier steht Schrott neben einem Teich mit Wasserschildkröten, defekte Batterien auf einer Blumenampel. Echt etwas abenteuerlich, aber Er schein Ahnung zu haben.

Baut die Batterie aus und läd erstmal.

Wir sollen uns heute Abend nochmals melden.

Haben uns für die erzwungene Nacht einen Bungalow gemietet, denn es regnet immer noch.

 

In der Zwischenzeit sind einge Teilnehmer einer Allgäu-Orient Rallye am Platz angekommen.

"Das letzte mobile Abenteuer" steht auf einem der Wagen.

Ziel der Rallye ist es, in dreier Teams (drei Auto´s mit je zwei Personen) geschlossen in Aman anzukommen. Die Fahrzeuge (Bj. 80 – 90) werden dann vor Ort Hilfsorganisationen gespendet. Die Rallye geht über H, RO, BG, und TR, in den nahen Osten nach Aman.

Nur über Strasse, allerdings ohne Autobahnen. Zeitraum ca. 3 Wochen. Also eher eine „ Spazierfahrt“ ohne überheblich zu werden.

Aber ein Großteil der Fahrer scheint gut drauf zu sein. 

Ratsche a bisserl.

 

Die Nachfrage in der „Werkstatt“ ergibt, Plattenkurzschluss – eine neue Batterie ist bereits bestellt und kommt per Eilexpress aus Budapest – kann man die nicht einfach so kaufen? – nein, die gibt es hier (eine Art Kreisstadt) nicht. Kosten: ca. 50 € 

Essen, 2 Bier – Tatort schauen (denn es gibt Satanschluß im Bungalow) – Bett. Morgen geht es als Einstimmung mal mit dem Auto nach RO.

 

 

TAG 3

Montag, 02.Mai 2011

 

Aufstehen bei Regen!

Nach einem Frühstück (Rührei mit Bratwurst - sehr Fett) geht es mit dem Auto nach RO.

Soweit kein Problem, solang man auf den Haupt-und Durchfahrtsstraßen bleibt.

Doch wehe man fährt mal um die Ecke- da hat es schnell mal keinen Straßenbelag mehr. Löcher und Buckel, das die Federn gerade so quitschen.  

Sind durch Orte gefahren, die nur eine planierte Piste hatten.

 

Im Gegensatz zu den Straßen wurden viele Häuser mit Liebe verziert!

Auch die Einwohner sind echt spröde. Echte Neugier auf Besucher kommt nicht an. Auch hat man immer das Gefühl, nicht willkommen zu sein. Hab ich so eigentlich noch nirgendwo  gespürt.

Das Auto schaukelt und kracht. Nicht wirklich ein Vergnügen.

Anmerkung Aleco: "Ich beneide einen Freund Namens Tobi, der hat nen Defender!!! Das währ hier genau richtig!!!

 

Sind dann doch 5 Stunden unterwegs.

Wieder zurück in H, gehen wir zum einkaufen (Lidl Ungarn), also mal was ganz neues ;-)   !!!

Zahlen können wir mit Mastercard.

Dann geht es zum Werkstatthinterhof.

Es wird gerade die neue Batterie eingebaut. Und schon läuft das Mädchen wieder.

Laderegler funktioniert auch, also alles gut. Kosten: 60 € für die Batterie und 10 € für die Arbeit. Und ich hab nicht mal gehandelt - freiwilliger Preis des Mechanikus.

Moped steht im übrigen noch auf dem Hänger. 

Ab damit zum Campingplatz.

CampingMako 1CampingMako 1

CampingMake 2CampingMake 2

CampingMako 3CampingMako 3

Gepäck in die Koffer, Koffer an die Mopped´s und dann geht es wieder zum Essen, ein Bier und um 21.00Uhr ins Bett.

Morgen geht´s endlich richtig los.

 

 

 TAG 4

Dienstag, 03.Mai 2011 

 

6:00 Uhr und los geht’s. 

3 Stunden stur die Landstraße abfahren. Anm. Aleco: NUR GERADE AUS!!!

Aleco´s Helm hat den Geist aufgegeben. Kinnteil fällt ab. Er ist stocksauer, da er zuhause einen funktionstüchtigen Helm liegen hat.
Anm. Aleco: Wie kann man nur so blöd sein und a guats Teil austauschen gegen SCHROTT!!!
 
Er schmeißt erst mal alles hin. Nach dem ersten „So ein Schei…“ kleben wir den Helm mit Panzertape. Allerdings kann man jetzt das Visier nicht mehr aufmachen - was Aleco gar nicht glücklich macht.    

...und dann dieser Regen. Nur Regen, Regen, Regen.  

Was dann noch kommt ist wirklich super!
Auf einer der schönen Schotterpassagen verbiegt sich der Kofferträger der Transalp. Koffer hält zwar noch, aber Teile des Gepäcks wandern zu mir auf den Koffer. So können wir zumindest noch aus dem Schotterfeld fahren, ohne Angst haben zu müssen, dass das Teil abfällt.

Jetzt hat Aleco gar keinen Bock mehr. Was ich gut verstehen kann. Und dann ...

Regen, Regen, Regen.

Haben uns ein Hotelzimmer in den Westkaparten genommen. "HOTEL" Lainici -- Kostet ca. 25 € ohne Frühstück.

Das Hotel ist ein echtes Grande Hotel, zumindest war es das in den 80ér Jahren.

Am Eingang leuchtet es bunt! Erster Gedanken - des is a PUFF!!!

Allerdings ist es ein echtes Hotel.

Die Wirtin ist eine echte Kratzbürste. Im Zimmer stinkt es nach billigem Parfüm. 

Gehen erst mal auf die Suche nach dem Grund des Gestankes. Es sind die Handtücher. Die wandern gleich in die Dusche. Der Gesamteindruck ist, dass hier heute Nacht wohl 5 € Pornos gedreht werden.

Die Dusche ist Schimmlig und ohne Wasserdruck - und mit viel Phantasie ist das Wasser lauwarm!

Die Mopeds bekommen einen sicheren "Garagenplatz"

Essen ist OK, Bier ist billig und macht müde. Beim bezahlen wollte die Wirtin mir NOCH einen extra Zettel ausstellen, jedoch konnte Sie mir nicht erklären für was der sein soll. 

(Das ist eine Marke vom guten alten Heineken!)



Es kann halt auch keiner Englisch in RO, zumindest die die wir getroffen haben.

Um ca. mitternacht rum gehts plötzlich voll ab im Hausflur.
 
Aleco schaut nach... unglaublich, da sitzen zwei Frauen vom Personal auf dem Boden und schrubben den Teppich sauber - mitten in der
Nacht, mit laufendem Staubsauger!!!

Morgen geht’s nach Sibiu

 

 

 

TAG 5

Mittwoch, 04. Mai 2011

 

Es geht sehr früh los. Vom Hotelpersonal haben - und wollten wir - niemanden mehr sehen!
So weit eine gute Stecke. Sind eine N7a gefahren.

 

Löcher - Schotter - Löcher - Schotter und so weiter. Es kommen uns Lastwagen mit Holz entgegen. Das ist so ziemlich das einzige was es hier im Überfluss gibt.

Ach ja, es regnet wieder.


 

 

 

 

Die Kaparten wie man sie sich vorstellt!Die Kaparten wie man sie sich vorstellt!

 

 

 

An einer Regionalen Landesgrenze, oder so... ist plötzlich Schluß mit dem ungeteerten Weg! Schade eigentlich!

Nach weiteren zwei Stunden Fahrt erreichen wir eine kleine Stadt deren Namen wir wohl niemals erfahren werde, da wir ihn nicht aufgeschrieben haben.

Wollen einen Kaffee trinken. Das örtliche Cafe kann nur leider keinen anbieten da gerade Stromausfall herrscht.

Der Reaktion der hier Ansässigen nach, kommt das wohl öfter und regelmäßig vor.

Kaufen stattdessen in einem kleinen Supermarkt bei Kerzenschein eine Brotzeit ein.

 

Das ist eine der wenigen herzlichen Begegnungen mit der Bevölkerung in diesem Land.

Aleco hat sein Handy verlegt - und da bietet sich ein Jungendlicher an Ihn anzurufen um es klingeln zu lassen. 

  

Haben beschlossen weiter nach Sibiu zu fahren und zu bleiben. Von da aus wollen wir dann Tagestouren unternehmen.

Aleco´s Kofferträger verbiegt sich immer mehr. 

 

In Sibiu (Hermannstadt) angekommen spült es uns fast von der Strasse. Starkregen wäre fast milde ausgedrückt. Der Wahnsinnsregen (hier gibts leider keine Fotos, aus Sorge um den Fotoaparat!).

Müssen 40 min. in einem McDonalds warten.

 

In diesem besagtem Mc Donalds sieht man die Gegensätze dieser Gesellschaft am besten. Kurz vorher sind wir durch verlassene Gegenden mit einfachster Landbevölkerung gekommen und hier sitzen die Kidis mit ihren i-Phones, surfen via Wlan, verdrücken die bekannten Burger, haben schicke moderne Klammotten an und hören die neueste Musik!

DAS sind Gegensätze, wie es sie bei uns kaum geben mag.

 

In dieser Regenpause haben wir beschlossen, auch aufgrund der schlechter werdenden Stimmung, die Tour erst mal abzubrechen.

Batteriedefekt, Helmdefekt, Kofferträgerdefekt und völlig durchgeweicht durch das Wetter zwingen uns in die Knie.

Das ist das Geld nicht wert. Zudem schaffen es die Rumänen nicht, uns zu erwärmen.

- Bis auf einige wenige Ausnahmen. -

 

Auf einer "Bohrerstrasse" -- wie Autoputt im guten alten Jugoslawien meinte Aleco -- mit Vollgas zurück zum Campingplatz in Ungarn.

 

Kommen gegen 18:00 Uhr zurück. Nehmen wieder unseren Bungalow - Dusche, Essen, 2 Bier gegen den Frust und ab ins Bett.

 

 

Morgen wollen wir - da das Wetter erstmals besser angesagt ist nochmals ohne Gepäck nach RO.

Zu Abschluss nochmals Spaß haben.

 

 

TAG 6

Donnerstag, 5 Mai 2011

 

So wollten wir die ganze Tour nach RO - viel Spaß, viel Schotter, viel Sonnenschein!