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DIE Facebookgruppe für alle Freunde des Pajero L040

Schaut vorbei!!! (wenn ihr einen L040 fahrt)


Aktualisiert:  08.04.2018

 

 


 

DIE SEITE

von Alexandros Toussis

und

Manfred Diergardt

 


 

 LiveCam Preveza

(wie ist das Wetter in Griechenland? )

 


 

 

 

 

 

Private, unkomerzielle Seite.

Wir verkaufen nix und wir kaufen nix !!!

 

 folge Aleco auf Twitter:


Aleco auf PicsArt:

@alecotoussis


 

 

BALKANTOUR 2017

… eine Einladung über Facebook vom Pajero verrückten Kroaten Duje hat uns dieses Jahr nach Split geführt. Was soll ich sagen, es war kurzweilig und spannend, wie alle unsere Reisen.
Doch zum Anfang,
los ging es mit umfangreichen Vorbereitungen. Schließlich ist das unser erster Trip mit Dachzelt.
Dieses haben wir im vergangenen Winter im Schwarzwald gebraucht erstanden und auf unseren Pajero montiert. Also alles was notwendig ist (und noch viel mehr) rein ins Auto und los.  

 Geplant ist eine Route über Österreich, Slowenien nach Kroatien. Genauer gesagt nach Split.

Oberhalb von Split, in den Bergen zu Bosnien hat Duje ein Wochenendhaus.
Die Anfahrt ging erstmal über die Autobahn nach Österreich.

Da Aleco noch fleißig sein musste, fuhren wir erst gegen späten Nachmittag los.

Alles entspannt.

Kurz vor der Slowenischen Grenze, als es schon dunkel geworden war, haben wir uns einen Campingplatz im MALTA TAL gesucht. Terassenförmiger Platz mit guter Pizzeria und leckerem dunklem Bier.


Am nächsten Morgen haben wir auf die Besichtigung der hiesigen Burg und des Porschemuseums verzichtet ;-))) und sind direkt über Slowenien nach Kroatien gefahren.

Kroatische GrenzeKroatische Grenze

Kurz vor Split haben wir uns dann mit Duje an einen Einkaufszentrum am Ortsrand getroffen.


Er war völlig überdreht und hat sich riesig gefreut, dass es nicht nur Sprüche waren, sondern wir wirklich zu Besuch gekommen sind.

Nach kurzer Begrüßung ( als wären wir schon seit 30 Jahrer die allerbesten Freunde)  sind wir dann auch gleich los über kleinste Straßen in die Berge oberhalb von Split.

Kamesnicà heißt sein Heimatdorf,

Was für eine schöne Gegend.
Das alte Wochenendhaus -top renoviert- war super.

Auch das Dorf, in dem nur noch 5 Familien dauerhaft wohnen, ist sehr gepflegt.

Man sieht und spürt es förmlich das die Menschen sehr Heimatverbunden sind.

Die meißten Häuser dienen heute noch als Feriendomizil der in den Städten und im Ausland lebenden Anwohner.

Es leben fast ausschließlich ehemalige Gastarbeiter hier, die mit dem verdienten Geld das ganze finanzieren.

 

Nach einer kurzen Rast haben wir die erste Tour unternommen.

Duje war völlig aufgedreht... und wir fuhren bei beginnender Dunkelheit als Beifahrer in Dujes Pajero über Wanderwege und kleinste Feldwege zu einer Schutzhütte des Kroatischen Alpenvereins.

 

 

holprige Rückfahrt nach spätabendlicher Offroadtourholprige Rückfahrt nach spätabendlicher Offroadtour



Am späten Abend wurde gegrillt, dabei leerten wir eine Kiste Bier und haben viel gequatscht. Duje kann relativ gut deutsch, so das eine Verständigung sehr gut möglich war.

 

 

Das einzige was die durchdringende Stille dieses Ortes störte, war das permanente Rauschen des Windrad´s.

Am nächsten Morgen:
Nach einem kurzen Frühstück ging es dann nochmals los. Querfeldein über Wiesen und Felsplatten einfach durch die Landschaft. Eine fantastische Tour mit Duje, der mit seinem Pajero auf seiner Hausstrecke vorraus fuhr.

 


Nach etwa 3 Stunden austoben ging es retour ins Dorf. Ich hielt auf der Steinbank vor dem Haus Siesta, Aleco zog mit Duje und seiner Nikon los, das Dorf und seine Bewohner kennenzulernen.

Anmerkung Aleco: Jetzt kenne ich das ganze Dorf, Familie und Freunde von Duje, und verschiedenste Raki und Slivovic´Varianten!!!

Irgendwann fing Duje an zu Kochen... es gab Lammsuppe und hausgemachte Cevapcici, die Er auf offenem Feuer grillte.

Nach einem kurzen Dorfkneipenbesuch (Wahnsinn was die Kroaten alles wegschlucken können), fuhren wir mit Duje gemeinsam wieder runter nach Split. Er will uns noch seinen zweiten Pajero zeigen der in einer Werkstatt steht.

Anschließend tranken wir noch einen letzten Cappuchino.

Dann hieß es Abschied nehmen von der überwältigenden und herzlichen Gastfreundschaft.

( Danke Duje für zwei unvergessliche Tage)


Nun wollten wir noch nach Dubrovnik. Der Weg war allerdings zu weit um unser Ziel noch bei Tageslicht zu erreichen. So haben wir noch einen kurzen Übernachtungsstop auf einem Durchgangscampingplatz gemacht, um am folgenden Tag sehr früh nach Dubrivik zu fahren.

 


Doch wohl leider nicht früh genug.

 

Um 9 Uhr erreichten wir die Stadt, die bereits sehr voll war.

Geparkt haben wir gefühlte 5 Km außerhalb der Stadt.
Aber alle Mühe hat sich gelohnt. Die Stadt ist echt sehenswert.

Auch der teure Eintritt auf die Stadtmauer macht sich bereits nach wenigen Metern bezahlt. Was für ein Ausblick. Den muß man aber auch genießen, den 20 Euro pro Person sind schon happig!
2 Stunden Rundgang, bei der Aleco sensationelle Fotos gemacht hat.

 

Grandioser und teurer Ausblick auf DubrovnikGrandioser und teurer Ausblick auf Dubrovnik

Historischer Hauptbrunnen in DubrovnikHistorischer Hauptbrunnen in Dubrovnik

Auf die "Games of Thrones Tour" haben wir verzichtet und

 

uns stattdessen noch

 

 

einen letzten Café / letztes Bier (5 Euro für ein 0,3 l Glas!!!) in einem Klippen-Cafe gegönnt.

 

 

Hier entstand auch die Idee nicht weiter in Kroatien zu bleiben, sondern die Reise durch den Küstenstreifen des Balkans nach Griechenland fortzusetzten.

So ging es direkt weiter auf der Küstenstraße Richtung Süden.

Dabei passierten wir die EU Außengrenze zu Bosnien um nach nur 10 Km wieder nach Kroatien einzureisen.

Weiter durch Montenegro.

Hier wollten wir eine Nacht verbringen, aber mangels eines geeigneten Campingplatzes oder überhaupt einer Stellplatzmöglichkeit verwarfen wir diese Idee und fuhren gleich weiter nach Albanien, wo wir bei einsetzender Dunkelheit einen Campingplatz erreichen wollten.

Diesen hatte Aleco Monate vorher im Internet aufgetan und für gut befunden.


15 Min. vor Tagesschluss des Platzes erreichten wir diesen , der zu unserer Überraschung echt super war.

Große Stellplätze, von denen wir allerdings keinen mehr bekommen haben, denn der Platz war fast völlig mit deutschen und Holländischen Caravans überschwemmt!!!

 

 

 

So haben wir auf einer Ausweichwiese übernachtet.
Kurz frisch gemacht und ab zum Essen. Kochen wollten wir nicht mehr. Also auf ins Albanisch/englische Restaurant.

Unter Albanisch - englischer Führung läuft auch der Campingplatz.

Albanisches Geld ist hier nicht von Nöten, der Euro allgemeines Zahlungsmittel.

Das Essen sehr lecker. Und der Schnaps nach dem Essen war auch sehr lecker. Fast zu lecker . Und Billig!!!


Am nächsten Morgen ging es nach einem englischen Frühstück  gleich weiter durch Albanien.

 

 

 

Immer noch auf der Küstenstraße. Die führte uns zunächst durch eintönige Agrarlandschaften und immer wieder durch kleinere und größere Städte.

Anmerkung Aleco:

Hier sind insbesonders die Kreisverkehre, von denen es viele gibt, hervorzuheben!

Kreisverkehre sind in Albanien wohl rechtsfreie Räume!!!

Alles und Jeder (auch Tiere) fährt, läuft, kriecht und rennt kreuz und quer duch die Kreisverkehre. Mit Autos, Rädern, Fuhrwerken, Kinderwagen und Tretrollern.

Wo er will, wie er will und wohin er will!!!

Alles ist hier egal... Hauptsache durch!!!

Ihr merkt: Albanische Kreisverkehre haben bei mir einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen!!!

Dann endlich durchs Gebirge bis auf immerhinn 1700 m und auf der anderen Seite wieder zurück ans Meer.

Tolle Aussichten!!! Ein anderes Albanien. Eine Landschaft die wir aus Griechenland kennen.

Ein Land zum verlieben!


Auch stellten wir fest, dass Albanien im Um-bzw. Aufbruch ist. Überall wird gebaut und renoviert.
Nur die Straßen und die Verkehrsregeln sind noch wie vor 20 Jahren… ein Wahnsinn!


In der Hafenstdt Saránde im Stammkaffe einen Capo und dann übersetzen mit der waghalsigen Seil- Fähre auf unseren bekanntenWeg nach GR.

Doch leider war die Fähre defekt. Nun hieß es einen Tag warten oder zurück und einen kleinen Umweg fahren.


Nachdem wir schon ewig im Auto saßen, wollten wir dann auch mal ankommen.

So entschieden wir uns für den Umweg. Was aber auch keine schlechte Wahl war.

Zwischen Neubaustrecken haben wir immer wieder Schotterpisten gefunden, die den Schrauben und Nähten unseres Pajero´s alles abverlangt haben.

Manni konzentriert!!!Manni konzentriert!!!

 

Albanische Transportsicherung: Geht doch!!!Albanische Transportsicherung: Geht doch!!!

 

Am sehr späten Nachmittag , eher Abend sind wir dann in Kastroskia eingerollt.
Nach einem HALLO mit Aleco´s Papa und seiner Schwester noch was Essen, ein paar "Prassini" (der Insider weiß was das ist) und ab in die Haja.


Am kommenden Tag ging es im Umkreis auf Tour.

Schon erstaunlich was es für Wege und Pfade gibt. Und keine Sperrungen oder Verbote. So hatten wir richtig Spaß.


Ein Highlight für mich war ein Tauchausflug nach Lefgada.

Aleco ging auf Foto-, ich auf Tauchsafari.

Porto KatsikiPorto Katsiki


War sehr schön und erholsam und Aleco hatte mal wieder ein paar Motive mehr auf der Speicherkarte.


Am vorletzten Tag fuhren wir nochmals los in den Abrakischen Golf.

Ein Naturschutzgebiet mit einer tollen Fauna und Flora.

Auch konnten wir aktiv im Umweltschutz sein. Wir haben mehrere Schildkröten von der Straße getragen.


Dann ging es links, dann wieder rechts und wieder links und schon wurde die Gegend einsamer und schöner. Aleco hatte die Gegend schon mal durchfahren. In einen Renault und mit Familie.

Auch ein spannender Trip.
Am Ende der Fahrt waren wir Fische essen.

Eine Beschreibung ist vor lauter Speichelfluss hier leider nicht möglich.

Nur so viel: frischer geht es nicht.


Im Restaurant haben wir dann am Nebentisch noch einen Sportjournalisten aus Berlin kennen gelernt, der sich hier ein Haus gekauft hat und drei bis fünf Monate im Jahr hier arbeitet und seine Bücher schreibt.

Alles richtig gemacht, denke ich mal.


Auf dem Rückweg ist Aleco wohl falsch abgebogen.

Bei der Dunkelheit allerdings kein Wunder.

Mondlose Nacht am Meer, sag ich nur.


Auf alle Fälle sind wird dann Wege gefahren, die man bei Tag eher nicht fahren würde.
Krass nur, das uns am Ende des Weges die beleuchtete Hauptstraße in Empfang nahm und uns sicher nach Hause führte.


WAS FÜR EIN GEILER AUSFLUG


Der letzte Tag ging einher mit einem Besuch in Preveza.

Aleco ist noch mal rauf in die Berge von Zalongo, um im Sonnenuntergang zu fotografieren.

 

 

Am späten Abend dann: Auspuffreparatur.

Die Wege gestern und die Tage zuvor hatten eine Schelle direkt am Kat brechen lassen. Aber was wäre eine Reise ohne "Verluste".


Aleco fackelt nicht lange und liegt unterm Auto und macht aus Nichts ein zumindest einiger Maßen benutzbaren Pajero.

Die Lautstärke des Auspuffes war zwar bedänklich, aber erträglich.


Auf dem Weg zur Fähre dann eine letzte Kuriosität.

Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle haben die uns tatsächlich nach der grünen Versicherungskarte gefragt.

Zum Glück habe ich die noch am Abreisetag in der Versicherung geholt.

Das hatten wir jetzt auch noch nicht.

 

Außerdem wollte der freundlich Herr in blau wissen warum wir unser Nummernschild auf dem Dach haben und nicht wie alle normalen Fahrer an der Stoßstange!!!

Aleco hat ihm dann die Storry vom toten Hund und der Seilwinde erzählt, die demnächst unten drann kommen soll!!!

Ein letzter Giros beim neuen Stammladen in IgoumenitsaEin letzter Giros beim neuen Stammladen in Igoumenitsa

am Fährhafen in Igoumenitsaam Fährhafen in Igoumenitsa

Unser Schlafplatz auf der FähreUnser Schlafplatz auf der Fähre


 Mit der Fähre nach Ancona und dann mit viel, sehr viel Stauverspätung wieder über die bekannte Brenner Route zurück in die Heimat.


Alles in allem 8 Länder (Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Montenegro, Albanien, Griechenland und Italien) in sechs Tagen.


Wenn einer eine Reise tut…


 

Bericht:   Manfred Diergardt

Fotos Alexandros Toussis

mit Anmerkungen von Alexandros Toussis