Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

DIE Facebookgruppe für alle Freunde des Pajero L040

Schaut vorbei!!! (wenn ihr einen L040 fahrt)


Aktualisiert:  16.07.2017

 

 


 

DIE SEITE

von Alexandros Toussis

und

Manfred Diergardt

 


 

 LiveCam Preveza

(wie ist das Wetter in Griechenland? )

 


 

 

 

 

 

Private, unkomerzielle Seite.

Wir verkaufen nix und wir kaufen nix !!!

 

 folge Aleco auf Twitter:


Aleco auf PicsArt:

@alecotoussis


 

Social Media

Monte Verena 2011

Tour zum Monte Verena, Trentin/Italien-

 

am 8 Oktober 2011

Nachdem das Wetter ausgerechnet an diesem Wochenende super schlecht, mit Regen und Schnee am Brenner angesagt war, haben wir uns überlegt ob wir überhaupt fahren sollen.

 
Manni meinte, der Anhänger sollte eh mal wieder bewegt werden.

 

Ich habe mir dann überlegt wohin wir für nur einen Tag fahren könnten.

 

Monte Verena –unser Lieblingsberg- kam mir unausweichlich in den Sinn!

 

Manni war gleich Feuer und Flamme. Die Sache war beschlossen.

 

Am Donnerstag brachte Manni die BMW vorbei.

Freitagabend gegen 20 Uhr tauchte er dann wieder auf und die Verladung der Motorräder auf den Anhänger begann…

 

…natürlich bei Schweinskälte und Regen!!!

 

Los ging es Samstagnacht.

3.30 Uhr fuhr ich mit dem Auto zum Manni nach Olching. Umsteigen auf Skoda und los ging´s.

 

Abfahrt in Olching pünktlich auf die Minute um 4 Uhr!!!

 

Bei traumhaft freier Straße, trokener Witterung und erträglichen Temperaturen kamen wir zügig voran.

Kurz nach der Österreichischen Grenze auf der Brenner Autobahn habe ich für „ein paar Minuten“ die Augen geschlossen.

Manni weckte mich ca. 10 km vor Trento!!! Mann, über 2 Stunden geschlafen und sogar den Brenner verpasst!!! Der übrigens entgegen dem Wetterbericht trocken war!

 

Kurzer Halt auf der AB zum Cappuccino trinken und gleich weiter.

 

8.05 Uhr waren wir am Ziel. Ein kleiner Ort, dessen Namen niemand weiß, direkt neben einer Tankstelle fanden wir einen perfekten Parkplatz.

 

Motorräder vom Anhänger runter und rein in die richtigen Klamotten!

8.45 Uhr waren wir abfahrtbereit.

 

Straßen herrlich trocken bei leichter Bewölkung, ca. 5-7 Grad! Gerade richtig!!!

9.20 Uhr sind wir auf dem Passo Vezzena auf 1402 m.

Wegstrecke-Luftlinie zum Monte Verena: 7,19 km.

 

Nach einigem Suchen und dem Umkehren an einer gesperrten Straße umfahren wir den Berg.

 

Rechterhand können wir die majestätisch anmutende 900 Meter hohe, steil abfallende Felswand des Verena sehen.

Wirklich einer der grandiosesten Aussichtspunkte in diesem Teil der Alpen!

Dann biegen wir rechts ab auf eine Straße die wegen Steinschlag gesperrt ist!

Nach ca. 3 km biegen wir wieder rechts ab und haben bereits herrlichsten Schotterbelag unter den Stollen!!!

 

 

Von nun an geht’s immer nur bergauf. Wir kommen an Stellen vorbei die mir sehr bekannt vorkommen, unter anderem an einer verfallenen Kaserne mit Unterkünften für die damaligen Soldaten.

Spätestens jetzt bin ich sicher, das der Weg stimmt und auch das GPS zeigt nur noch wenige km bis zum Gipfel an.

 

Als nach einer letzten Linkskehre rechterhand das Forte Verena auftaucht, sind wir am Ziel!

 

Der Gipfel liegt verlassen vor uns, für die Seilbahn mit Sessellift ist es noch zu früh im Jahr und der Wandertourismus hält sich hier auch in Grenzen..

 

Das „Riffugio Verena“ hat dementsprechend leider auch zu, schade, kein Cappuccino!

Dafür Ruhe, unendliche Ruhe! Man hört nichts, außer vielleicht den Wind und das summen von Insekten!

Und dieser Ausblick ist einfach unbeschreiblich! 

 

Meine Aufmerksamkeit richtet sich gerade auf das Fort, als 2 Italienische Motorradfahrer auf Crossmaschinen ankommen.

Nun gut, man kann nicht alles für sich alleine haben.

 

Das Forte Verena, das im 1 Weltkrieg durch einen Granattreffer direkt ins Munitionsdepot zerstört wurde, ist in den Jahren seitdem wir das letzte mal hier waren zu einer Art Freilichtmuseum restauriert worden!

Die unterirdischen Gänge sind frei begehbar und sogar mit Beleuchtung ausgestattet die durch Bewegungssensoren geteuert wird!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einen Rundgang durch das Fort und einer Brotzeit die nur aus 3 Äpfeln besteht machen wir uns bei 9 Grad und herrlichstem Sonnenschein wieder auf den Rückweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen 13 Uhr finden wir auf der Strecke eine schöne Trattoria, bei der wir draußen in der Sonne sitzen können. Das Essen schmeckt fantastisch und zum Abschluss gibt’s einen guten Cappo!



 

 

 

 

 

 

 

 

Dann geht’s wieder weiter Richtung „namenloser“ Stadt, zurück zu Auto.

 

Um 15.15 Uhr sind wir dort. Mopeds auf den Hänger, umziehen und um 15.40 Abfahrt Richtung Heimat.

Allerdings bemerkt Manni, das der linke Reifen des Anhängers zu wenig Luft hat.

(Das sollte später, viel später noch Konsequenzen haben!!!)

Nach kurzer Fahrt auf der AB wird der Reifen an einer Tankstelle aufgepumpt!

 

An der Ausfahrt Brixen geht’s nochmal runter von der AB und ab zum DeSparmarkt unseres Vertrauens.

Kaffee und andere leckere Sachen einkaufen für über 100 Euro!!!

 
Und weiter bis zum Brenner, an dem wir nochmals die Autobahn verlassen um im Ort Brenner bei „Anita“ (der Cafe Bar unseres Vertrauens) einen letzten italienischen Cappuccino zu genießen! Bei 0 Grad Außentemperatur und leichtem Schneefall!

 



Auf Österreichischer Seite nochmal voll tanken und dann ab nach Deutschland.

Es ist bereits dunkel als wir Garmisch erreichen - und kalt-.

 
Nach Garmisch auf die Autobahn, schnell, denn wir freuen uns auf ein Feierabendbierchen und das warme weiche Sofa zuhause!

 
Aber nix da!!!

Ca. 200 m vor der Ausfahrt Sindelsdorf zerreißt es den linken Reifen des Anhängers (der, der schon mal Luft verloren hatte).

 

Nach kurzer Kontrolle entschließen wir uns die AB noch zu verlassen.

Ortseinfahrt Sindelsdorf gibt’s einen P&R Parkplatz.

Dort rufen wir den guten alten ADAC an! (Was würden wir ohne IHN tun?)

 

Die Stunde Wartezeit verbringen wir im Gasthof „Zur Post“.

Hier ist es wie in einem düsteren Oberbayernkrimi!

 

Wir betreten die Gaststube.

Alle schauen uns misstrauisch an und die Gespräche verstummen!

Keiner sagt etwas und es ist mucksmäuschenstill.

 

Egal - es gibt Bier!

 

Als den gute Mann vom ADAC eintrifft, wird der Hänger gleich samt Mopeds auf den LKW geladen und ab geht’s nach Olching.



Ca. 22 Uhr trifft der Laster ein und der Hänger wird abgeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Verabschiedung vom ADAC Mann und dem Manni.

Gegen 22.30 Uhr treffe ich zuhause ein.

Es war wieder eine geniale Kurztour mit Manni (trotz der Wiedrigkeit mit dem Reifen!)

 

Ja, „wenn einer eine Reise tut“ (auch wenn’s nur eine kurze ist!)

                                                   Alexandros Toussis

 

 

Bericht:Alexandros Toussis

Fotos: Alexandros Toussis / Manfred Diergardt

Bearbeitung: Alexandros Toussis