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DIE Facebookgruppe für alle Freunde des Pajero L040

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Aktualisiert:  16.07.2017

 

 


 

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von Alexandros Toussis

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Manfred Diergardt

 


 

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Abschiedstour Halslhütte Herbst 2014

Jahresabschlußtour 2014 zur Halslhütte / Südtirol

 

(Freunde, einige Fotos fehlen noch, werden naber eingestellt sobald ich sie von Stephan bekomme, bitte etwas GEDULD)

 

Am 11 Oktober sollte es soweit sein, unsere letzte gemeinsame Mopedtour 2014.

Das es die vermutlich ALLERLETZTE GEMEINSAMME MOTORRADTOUR mit Manni sein würde, daran war natürlich zu diesen Zeitpunkt nicht zu denken.

Aber der Reihe nach.

Diesmal mit von der Partie war unser Freund und Nachbar Stephan Botz. Da mit seiner Harley kurz vorher ein Malheur passiert war, entschloss er sich mit seinem Honda Roller mitzufahren.

Am Sa.den 11.10.2014 holte ich Stephan um 8 Uhr in Adelshofen ab, bei Hochnebel aber angenehmen Temperaturen.

 Nach einem kurzen Luftauffüllen am Zebra ging`s los nach Olching zum Manni.

 

Ein sehr ungewöhnlichen Trio waren wir schon, da Manni mit seiner 1200 GSA, da Stephan mit dem 500er Honda Roller und ich mit dem Zebra.

 

Kein Meter Autobahn sollte es sein und so gings ab Richtung Alling, Gilching und durch Starnberg durch.

 

Weiter über die B2 gen Weilheim.

Endlich lichtete sich der Nebel und die Sonne lachte uns an.

Unsere Stimmung bekam dadurch eine gewaltingen Schub!

 

Unterwegs gab es eine erste kurze Kaffeepause mit integriertem Benzingespräch.

Ich war etwas nervös, da meine Transalp seit längerem Probleme machte und bei kräftigem Gasgeben anfängt zu bocken!

 

EGAL; dachte ich mir und wir fuhren weiter über Garmisch und Scharnitz nach Österreich.

Die altbekannte Strecke über den Zirlerberg bis kurz vor Innsbruck.

 

Maut solle es keine kosten, also durch Innsbruck (incl.Tankstop) auf die gute alte Brennerstraße.

So gegen 12.30 Uhr kamen wir oben am Brenner an.

Erst gab es eine zünftige Stärkung in Form einer "Bosna". Einer Bratwurst mit Senf und Majo und Semmel.

Dann….. wie sollte es anders sein gabs den legendären Cappuchino beim Cafe ANITA.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann begann es leicht zu regnen!!!

 

 

 

Ein paar Meter weiter beim Eurospin Markt habe ich mir dann noch meine 10 Kg Kaffee besorgt, die denn hoffentlich einige Monate den deutschen Winter versüßen werden.

 

 

 

 

Bei Nieselregen ging es dann Richtung Brixen. In Brixen angekommen war der Regen vorbei.

Beim DeSparMarkt unseres Vertauens haben wir uns dann noch mit Südtiroler Köstlichkeiten als Mitbringsel versorgt.

Kaum hatten wir die Ortschaft verlassen verabschiedete sich Manni und genoß die Kurven und Serpentinen hinauf Richtung Plose.

 

Der Stephan war ebenfalls in seinem Element und zeigte uns sehr eindrucksvoll das man mit nem Roller sehr wohl mit großen Motorrädern mithalten kann.

 

Nur ich, ich habe mich auf den Berg gequält, denn spätesten jetzt zeigte sich, das die Transalp wohl doch ein größeres Problem hat.

Bergauf nahm sie kaum noch Gas an und die Leistung ging fast auf die Hälfte herab.

 

Nach einer (für mich) sehr gemächlichen Fahrt trafen wir uns dann oberhalb von St. Andrä wieder und fuhren die restliche Strecke  an der Plose vorbei gemeinsam bis zur Halslhütte.

 

Nachdem wir den Hüttenwirt Martin und seine Frau begrüßt hatten wurden die Moppdes abgepackt und alles in die Hütt´n und rauf ins Matratzenlager verfrachtet.

 

Nach einem Cappucino fuhren wir wieder los. Natürlich fing es dann auch wieder zu regnen an.

Es ging rauf zum Würzjoch, einer an sich traumhafen Strecke.

Leider wurde der Regen immer stärker. Wir fuhren zurück und bogen dann nach rechts in eine kleine Strasse ein, die direkt nach Lüsen führt.

Mittlerweile hatte der Himmel alle Schleusen geöffnet, aber trotzdem fuhren wir einen kleinen Abstecher von Lüsen aus auf die Via Berg, auf der wir nach ca. 12 km an der Rea´s Wies´n Hütte vorbeikamen, die ich Stephan unbedingt zeigen wollte. Dort hatten Manni, Petzi, Karina, die Kinder und ich schon zwei mal eine tolle Urlaubswoche verbracht.

 

Dann reichte es uns aber!!!! 

 

 

 

Patschnass wir wir mittlerweile waren, machten wir uns auf den Rückweg zur Halslhütte, um den Feierabend mit Tiroler G´röstl, Kaiserschmarrn und einigen frischen FORST einzuläuten.

 

 

Ein lustige Abend war´s.

 

 Nach einer sehr unruhigen Nacht (lt. Stephan….ICH hab geschlafen wie ein Stein)

gabs in der Früh ein gewohntes Südtiroler Frühstück mit Speck, Käs, Vinschgerl und Kaffee.

 

Die Klamotten, die wir um den Kachelofen drapiert ,waren so halbwegs trocken geworden. Die Moppeds wurden aufgepackt und die Zeche beglichen.

 

 

 

Wir freuten uns auf einen schönen entspannten Heimweg, zumal es nicht mehr regnete und es danach aussah, als wolle die Sonne uns unten in Tal begrüßen.

 

Die Fahrt hinab bis St. Andrä verlief gewohnt und ohne Probleme, bergab machte die Transalp auch nicht allzu große Probleme.

 

Die Straßen waren zwar nass vom gestrigen Regen aber sauber und in einem guten Zustand.

 

Ab St. Andrä übernahm ich die Führung gefolgt vom Manni und dem Stephan.

 

MANN SAGT JA IMMER, DAS SCHICKSAL NIMMT SEINEN LAUF…

…UND ES NAHM SEINEN LAUF !!!

 

Als ich aus einer langgezogenen Rechtskurve (die ohne jegliche Schwierigkeiten war) herausfuhr (so mit maximal ca.40 km/h)

hörte ich hinter mir einen dumpfen Schlag. Im Rückspiegel sah ich ein Motorrad über die Fahrbahn schlittern, dachte noch…

Scheiße… der Stephan….!!!

 

Sofort hielt ich an, sah mich um und bemerkte dann, dass nicht Stephan sondern der Manni gestürzt war. Mein erster Gedanke war, so ein Depp!!!

 

Aber etwas war nicht wie es sein sollte, der Manni stand nicht mehr auf.

Mit aufsteigender Panik drehte ich um und fuhr zurück. Mittlerweile standen schon einige Autos herum und Stephan winkte mir ganz hektisch.

 

Der Anblick, der sich mir bot, den werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen.

Manni stützte sich auf allen Vieren auf und aus dem Helm lief Blut!!!

 

Ich dachte ich seh´ meinem besten Freund beim Sterben zu!!!

 

So richtig ansprechbar war er zuerst nicht, auch ich war nicht wirklich in der Lage irgendetwas vernünftiges zu tun.

Zum Glück gab es viele Helfer vor Ort - denen ich an dieser Stelle unbekannterweise herzlich danken will - die die Unfallstelle abgesichert haben und den Krankenwagen bereits gerufen hatten.

Kaum 5 Min. später waren dieser und die Polizei schon vor Ort.

Manni wurde versorgt und in den Krankenwagen gelegt.

 

Das viele Blut das aus dem Helm lief, kam zum Glück "nur" aus einer Schnittwunde unter dem rechten Auge, die wohl das Visier verursacht hatte.

 

 

Als der Sanka abgefahren war, habe ich nach kurzer Absprache mit der Polizei die BMW ca. 50 Meter weiter "gefahren" um sie an einer Stelle abzustellen an der sie sicher war.

 

Dort haben wir dann den ADAC verständigt (an dieser Stelle auch ein großes Lob and diesen Verein, der mal wieder bewiesen hat, dass er trotz aller Skandale doch TOP in Sachen Fahrzeugbergung ist) der dann auch 20 Min. später vor Ort war.

 

Nach Verbringung des Schrottmotorrades nach Brixen und der Klärung des Heimtransportes,

machten wir uns auf den Weg ins Krankenhaus. Dort angekommen fanden wir den Manni einsam im Gang auf einem Wagen liegend. (ein Bild für Götter).

Nachdem wir sahen das es ihm nicht so schlecht wie befürchtet ging besserte sich unsere Stimmung wieder.

Nach einer Stunde Wartezeit war Manni dann von drei hübschen Südtiroler Krankenschwestern ins Krankenzimmer gebracht worden.

Wir klärten noch einige Sachverhalte, verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg nach Hause.

Oben am Brenner gabs noch einen kleinen Imbiss und dann die gewohnte Strecke über die Brenner Staatsstraße, den Zirlerberg, Scharnitz und Garmisch nach Hause.

 

Am Ende dieses Berichtes darf ich noch sagen das es  Manni fünfeinhalb Wochen nach dem Unfall wieder gut geht. Nach einigen OP´s, vielen Knochenbrüchen und einem Schädeltrauma  ist er endlich wieder zuhause.

 

Warum es zu diesem folgenschweren Sturz gekommen ist werden wir wohl niemals erfahren, da Manni sich nicht daran erinnern kann.

Wir waren nicht zu schnell, es war niemand anderes daran beteiligt und wir sind erfahrene Fahrer….

Schicksal eben…..

 

 

 

Wenn einer eine Reise tut…

 

 

Bericht: Alexandros Toussis  geschrieben am (18.1.2014)

Fotos :   Stephan Botz / Alexandros Toussis

 

 

 

 

 

 

Nachtrag:

 

 

Der Manni hat sich nach diesem Unfall entschieden das Motorradfahren aufzugeben, die SchrottBMW ist verkauft.

Allerdings wird er seine "alte R100 GS" wohl noch behalten.  "Kost ja nix, hat er gemeint"

 

Das ist dann - wie Anfangs erwähnt -  wohl das ENDE unserer gemeinsamen Motorradtouren, es war eine geile Zeit, unvergessen und schön, aber alles hat wohl mal sein Ende!

 

 

ALLERDINGS:    wie wir beschlossen haben wird es nicht das Ende unser Touren sein…

 

denn: www.aleco-manni.de darf nicht sterben >GRINS<

 

… näheres wenn es hoffentlich bald so weit ist…

                          

                                                                                                                 Alexandros Toussis