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DIE Facebookgruppe für alle Freunde des Pajero L040

Schaut vorbei!!! (wenn ihr einen L040 fahrt)


Aktualisiert:  16.07.2017

 

 


 

DIE SEITE

von Alexandros Toussis

und

Manfred Diergardt

 


 

 LiveCam Preveza

(wie ist das Wetter in Griechenland? )

 


 

 

 

 

 

Private, unkomerzielle Seite.

Wir verkaufen nix und wir kaufen nix !!!

 

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Reisebericht GR / Albanien 2016 mit DEM Pajero

Mit an Bord: Alexandros Toussis (Mechanikergottheit) und Manfred Diergardt (kann alles, aber nichts richtig)

Vom 23.04. - 30.04.2016

Start war am 23.04.2016 um 3:00 Uhr in Olching.
Schon Tage zuvor haben wir Werkzeug und Equipment für unsere Expedition verladen.



Die Anfahrt nach Ancona zur Fähre verlief ohne besondere Zwischenfälle, bis auf den elektrischen Defekt einer Zubehörsteckdose die unsere Kühlbox mit Strom versorgt hat.

Auf einmal ging keines der Fenster mehr zu. Bei Regen etwas hinderlich und unschön.
Kurzerhand hat Aleco auf einem Rastplatz die komplette Mittelkonsole zerlegt um den vermuteten Defekt an der Radioverkabelung zu beseitigen.



Nach mehrfachen Versuchen und dem aufbrauchen all unserer Sicherungsvorräte haben wir dann die zusammengeschmorte Steckdose entdeckt.
Also lag es an der Steckdose und nicht an der Verkabelung.
Nachdem die besagte Steckdose entfernt wurde lief alles wieder wie gewohnt...

Wir kamen bei Sonnenschein und ca. 25°C in Ancona an und zwar 5,5 Stunden zu früh!


Waren uns aber einig, besser zu früh, als Hektik oder sogar die Fähre zu verpassen.

Allerdings wäre das zumindest finanziell kein Desaster gewesen, da wir uns erst am Fährhafen ein Ticket nach Igomenitsa (GR) gekauft haben.
Dann begann das Warten. Während ich mich zu Fuß zur Altstadt von Ancona aufmachte um ein Brot zu besorgen,  füllten sich langsam die Reihen der Wartenden hinter und neben uns.



Irgendwann zog der Himmel zu, es begann zu donnern und wir mußten ein schweres Gewitter über uns ergehen lassen...
Wieder einmal war ich froh, nicht mehr mit dem Motorrad unterwegs zu sein (Anmerkung Aleco).

Dann mit reichlich Verspätung rein in die Fähre und Schlafplatz suchen.

Haben einen vermeintlich guten Platz gefunden.

 


Später stellt sich heraus, das es dort extrem windig wird, während der Fahrt.

Außerdem habe ich nur einen dünnen Fährschlafsack mit an Bord genommen, was mir in der Nacht einen Umzug an eine windärmere Stelle abgenötigt hat, während Aleco die ganze Nacht im Wind ausharrt...

Am frühen morgen beginnt es plötzlich in stark zu regnen.

Für Aleco hieß es, schnellstmöglich alles zusammenpacken und rein...

2 Stunden später erreichen wir bei strahlendem Sonnenschein ziemlich pünktlich (nur
zwei Stunden Verspätung) das gelobte Land.

Im Bauch der FähreIm Bauch der Fähre
Nach dem Ausschiffen und der Fahrt Richtung Preveza läßt die erste Enttäuschung nicht lange auf sich warten, DIE Kantina (das ist ein Imbisswagen an einem lauschigen Parkplatz mit Bilck auf das Meer) ist heute nicht da.

keine "Kantina" am Stammplatz!!!keine "Kantina" am Stammplatz!!!

 


  Nach kurzem Schock und getrieben vom Durst nach dem ersten Freddo Cappuccino bzw. Frappé fanden wir unser neues Glück am Strand von Vrachos, im Café Belvedere.
Sonne, nette Leute und WLAN inclusive.

Blick vom BelvedereBlick vom Belvedere
Dann erst mal nach Kastrosikia ins Haus. Auto ausräumen und Haus klar machen.
D.h. gerade für Aleco einiges zu tun...
Noch bevor es zum Einkaufen nach Preveza geht, fahren wir noch einige kleinste Straßen und Wege bis zum Strand von Vrachos, wo mir diese Aufnahme unseres Pajero gelingt.



Einkaufen im "Palmensupermarkt" (interner Witz-muß man nicht verstehen) auf dem Weg nach Preveza. Beim Bummeln durch die Altstadt von Preveza dann die zweite große Entäuschung: DER Souflaki Dantler ist nicht mehr da!!!

Aus is´!!!Kein Souflaki Dantler mehr!!!
Eine Institution ist verschwunden. Jahrzehnte lang haben wir dort hunderte von Souflaki’s verdrückt.
Oft die einzige Mahlzeit des Tages.
Und jetzt ist der Laden leer.


In Preveza hat es derzeit sehr viele leere Läden – ein Zeichen der allgegenwärtigen Krise!!!


ABER:  Die Café’s sind voll und viele Leute lachen und sind gut drauf. Wirkt auf mich komisch. Aber die Griechen lassen sich nicht verbiegen und nicht unterkriegen.

Am nächsten Morgen beschließen wir zum eingewöhnen erstmal eine Runde durch die Insel Lefkada zu fahren.



Ziel ist der Leuchtturm am Cap. Den haben wir vor Jahrzehnten besucht und konnten nur über Schotterstrecken  hinfahren.

Gleich vorweg --> Schotter is nich mehr!!!

Aber der Reihe nach.
Am Morgen nach einem üppigem Frühstück erst mal ein paar Alu Kisten runter vom Dach in den Wagen verstaut.
Sind entspannt losgefahren.
 
Es ist ca. 1 Stunde Fahrt von Kastrosikia nach Levkada, wobei es seit einigen Jahren die alten Fährverbindungen über den Ambrakischen Golf nicht mehr gibt.
Stattdessen fährt man durch einen ca.3 km langen Tunnel unter dem Meer hindurch.
2,50 EURO kost das dann.

 


In der Hauptstadt Levkada herrschte Vollchaos, wie man es von griechischen Kleinstädten erwartet.


Nachdem wir die Hauptstadt verlassen hatten, hat es mir auf trockener Fahrbahn bei einer sehr leichten Rechtskurve voll das Heck weggedreht.
Krass!!!
Das ganze kurz darauf nochmal und dann hab ich mich für 4x4 entschieden.

Der Küstenweg von Norden nach Süden auf der Westseite der Insel ist einfach unbeschreiblich schön...


Kleine und größere Strände mit türkisblauem Wasser. Teils sanft, teils zerklüftete Küstenabschnitte.

Auf dem Weg zum Leuchtturm fahren  wir sehr chillig Richtung Porto Katziki, ein Highleight der Insel.

Porto KatzikiPorto Katziki

 

Arichvbild. Quelle: GoogleArichvbild. Quelle: Google
Archivbild. Quelle:GoogleArchivbild. Quelle:GoogleFrüher ein Geheimtip, zählt Porto Katziki heute mit seinem wahnsinns Farbenspiel zwischen türkisblauem Wasser und dem unbescheiblich weißen Strand auf der einen und den steil aufragenden Felswänden auf der anderen Seite, zu den  wichtigsten Touristenzielen.

 

 

 

 

 

Wodurch ein Besuch zur Hauptsaison eigentlich nicht mehr in Frage kommt, da es dann hier völlig überlaufen ist (siehe Archivbild).

Gott sei Dank blieb uns DIES erspart!!!

Archivbild. Quelle: GoogleGott sei Dank blieb uns DIES erspart!!! Archivbild. Quelle: Google

Die gesamte Strecke ab Porto Katziki bis zum Leuchtturm war leider mittlerweile alles sauber geteert und ausgebaut.
Nur die letzten 10 Meter zum Leuchtturm rauf sind von Stufen und Schotter gesäumt.


 


Insgesamt aber ein entspannter und schöner Ausflug mit tollen Stränden und tollen Ausblicken. Auf der Rückfahrt haben wir uns dann noch ein ausgiebiges Mittagessen in einer schönen kleinen Taverne mit grandiosem Blick aufs Meer gegönnt.

Zurück ging es dann durch das gebirgige Landesinnere, auf einer wirklich gottverlassenen Straße, die nicht mal in der Karte verzeichnet war. Das ganze ohne irgendjemanden zu treffen und mit teils sehr zugewachsenen Straßen.



Am Abend haben wir dann den Freund der Familie  besucht. Den Michalis. (Eingeweihte wissen wen ich meine).
Alle sind wohl auf und die Kinder (drei an der Zahl) sind schon beinahe erwachsen geworden.



Am zweiten Tag geht es ab ins Pindusgebirge.

Der Plan --> legal Schotter fahren und im Pajero oder Zelt schlafen.

Schon beim anfahren ins Pindusgebirge stellen wir fest, dass es doch noch echt kalt ist.
Is halt Hochgebirge, auch wenn es in Griechenland liegt.
Wir fahren über kleine und kleinste Landstraßen Richtung Vikos Schlucht.

Diese Schlucht gilt als die tiefste Schlucht der Welt, wobei das Verhältnis zwischen Tiefe und Breite als maßgebliches Kriterium gewertet wurde.

Weiter Richtung Konitsa fahren wir an einer Vielzahl von historischen Steinbrücken vorbei.
Dieses Gebiet gehört zur Gemeinde Zagori, die flächengrößte UND einwohnerärmste Gemeinde Grichenlands.


Namensgebend sind die als Zagorochoria bezeichneten sehr ursprünglichen Bergdörfer der Region, die allesamt zum Unesco Weltkulturerbe zählen.




Immer höher geht es hinauf, bis wir dann doch die Schneegrenze erreicht haben. Spätestens jetzt überwerfen wird den Plan, im Auto zu schlafen endgültig.




Irgendwann biegen wir mal links ab und wollen wieder Richtung Heimat fahren, als die Straße  immer kleiner und enger wird und die Gegend immer ursprünglicher.
Teils ist die Straße so eng und zugewachsen, dass links und recht die Büsche und Sträucher uns die Spiegel anklappen.
Einige Zeit fahren wir dann auf Schotter bergauf. Das Ziel ist völlig unbekannt und der Pajero macht "eigenartige Geräusche"...
Umdrehen geht aber nicht, sodas Manni die dreiviertel Strecke tapfer im Rückwertsgang retourfährt.
 
Sehr spaßig, das ganze. Das ist  das gelobte Land in Reinform.


Auf dem Retourweg kommen wir wieder an Steinbrücken vorbei


Nach einigen Stunden und 250 Km (die gefült ca 500 waren) sind wir zurück in Kastroskia.
Dort haben wir uns beratschlagt, Ouzo und Wein bzw. Bier genossen und festgelegt
dass wir einen Tagesausflug nach Albanien machen und dort einfach mal rumfahren.

 


 

Tag 3
Der interessante Ausflug ging am kommenden Tag los. Albanien mit dem Pajero.

Nachdem meine (Manni) Mopedkarriere nach einem Sturz 2014 beendet ist, sollte es diesmal mit dem Geländewagen nach Albanien gehen.
Aus vergangenen Mopedtouren nach Shqiperia wussten wir schon nin etwar was auf uns zukommen könnte.

Als wir vor 5 Jahren das erste mal nach Albanien einreisten war die Grenze bei Konispol nur mit 3 Containern als Grenzhäuschen auf Albanischer Seite eingerichtet.
Zudem ging von dort nur eine breite Schotterstraße weiter ins Landesinnere.

Jetzt führt eine 3 spurige Straße von Griechenland nach Albanien.



Nach den üblichen Einreiseformalitäten fahren wir erst mal Richtung Budrint.

Die Straße ist bestens und uns wird bang um unser Offroadabenteuer.

Dann biegen wir in einer Ortschaft nach links ab und es geht so steil die Abfahrt runter, dass es uns  fast in den Gurt drückt.

Jaaaa...   jetzt ist sie da, unsere Offroadparty.



Fast kein Asphalt mehr, tiefe Furchen und Schlglöcher. Eine andere Welt.
Und die Orientierung wird auch nur dadurch erleichtert, dass wir schon einmal hier waren.

Wir sehen links Kirchen mit riesigen weißen Kreuzen und gleich gegenüber Moscheen.
Wie ein Wettstreit der Religionen!!!


Alle sind fleißig am machen und tun.

Vor Butrint gibt es noch immer eine kleine Fähre, mit der wir auf die andere Seite des Golfs überwechseln wollen.


Angetrieben wird dieses Gerät mit Stahlseilen.
Die 5 Euro die die Fahrt kostet sind wahrscheinlich ein Spezial Touri Preis...
aber ok, ist halt auch ein Spektakel für uns.
Vorher gabs aber erst mal wieder ein paar Bilder von einer das vielen Festungen Ali Paschas.

Am anderen Ende des Ufers angekommen gibts erstmal eine klein Pause und eine kleine Entdeckung, das Offroadherzen höher schlagen lässt.

Ein älteres deutsches Paar mit einem Wohnmobil auf einem Brandneuem 4x4 Sprinteraufbau.
Geniales  Teil, aber hat auch seinen Preis, so um die 100000 Teuros löhnt man dafür...
Also nix für uns...



In der Hafenstadt Sarande gibts erst mal im "Stammcafe" mit sehr freundlicher Bedienung einen Freddo Cappuchino zu echt günstigem Preis.
Einfach schön in Albanien.

SarandeSarande


Wir beschließen die Ortschaft Delvine" zu besuchen die im Landesinneren liegt.


Wir wundern uns noch, das das Navi nur 38 Km mit 2,5 Stunden Fahreit anzeigt!!!???

Da stimmt doch was nicht.
Aber erst einmal fahren wir los.
Durch Sarande über kleine Straßen Richtung Gebirge.

Auf ein mal, aus heiterem Himmel kommen wir auf eine Autobahnähnliche Straße mitten in der Pampas.

Einfach so.
Aleco fährt los und plötzlich eine Polizeikontrolle. Keine Ahnung wie schnell man in Albanien fahren darf.
Der Polizist kommt mit sehr ernster Miene auf uns zu und versucht Aleco etwas zu erklären, was aber an der Sprachbarriere scheitert.

Auf einmal langt der Polizist ins Auto und macht unser Licht an. Das haben wir vergessen einzuschalten. Soetwas  nenne ich mal Problemlösung – nicht lang reden sondern machen.
Ein freundliches Lächeln und leichtes Kopfnicken unsererseits und weiter geht die Fahrt.
Einigemale Abbiegen und immer enger und holpriger werden die Straßen...


Als wir dann die eigentliche Strecke sehen, wissen wir, das das Navi wohl  doch recht hat.
Solche Schotterstrecken sind wir höchstens mit dem Moped geritten.



 
Eine Tortur für Mensch und Maschine. Aleco tut der Pajero richtig leid, ist er es doch, der das Teil dann wieder heile machen darf...

Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt im ersten Gang mit teils Volluntersetzung machen wir dem Spuck ein Ende und drehen um.


Auf dem Rückweg überholen wir einen Mann auf einem Pferd, der uns sehr freundlich grüßt und sich des Lebens freut.
Sehr schöne und entspannte Begegnung.


Nach einer entspannten Rückfahrt über Schotterpisten bis hin zu autobahnähnlichen Straßen fahren wir wieder über die Grenze nach Griechenland.


Ein sehr schöner Ausflug mit coolen Begegnungen.
Als wir wieder in Richtung Igomenitsa fahren, meinte Aleco, dass er schon seit langem mal die Straße zum Ende der Bucht Richtung Albanien fahren wollte.
Gesagt, getan....


Vorbei an einer  Menge Fischfarmen auf asphaltierten Straßen.
Dann wird die Gegend immer einsammer, wir haben alle Ortschaften hinter uns gelassen.


Bald wird auch die Straße immer enger und schlechter befestigt, bis der Asphalt dann dem losen Schotter und zahlreichn Schlaglöchern weicht.


Die Straße läd uns ein, ein wenig Spaß zu haben.
Es hatte geregnet und so gab es eine Vielzahl von Lachen und Pfützen die alle durchfahren werden wollten.

Dabei ‚opferte’ ich mich  und schoss bei offenem Seitenfenster ein paar sehr geile Fotos von Wasserdurchfahrten und Pfützenschlachten.
Männer halt...

An der allerletzten Fischfarm angekommen, war dann auch der Weg zu ende und wir mußten den Rückweg antreten.

Unterwegs hielten wir am Straßenrand an um von einem Bauern Orangen zu kaufen.


Sehr nette Begegnung, mit "Orangenverkostung" und einem kleinen Plausch.
Zuletzt hat uns der gute Mann dann zusätzlich nocht etliche Orangen zusätzlich geschenkt.

Nach einem Freddo Cappuchino (bei Manni wie immer ein Frappe´) im Cafe Belvedere liesen wir den Tag bei Essen und Ratschen mit Ouzo, Bier und Wein ausklingen.


Am folgenden Tag einfach ein wenig rumfahren in der Gegend mit etwas Feldwegen und Strandstraßen.

 

 

 


Klingt entspannt, es waren aber auch da ein paar Wege dabei die es echt in sich hatten für uns Offroadneulinge,  zumindest was Auto angeht.
Mit dem Moped sind wir schon so mache Wege gefahren...

Zu guter letzt wollte ich noch schnell durch den versandeten Hafen von Kastrosikia fahren.

Aleco saß am Steuer und stellt mir noch die Frage wollen wir wirklich?
Ich: rein und einfach mal eine Runde drehen.

Wir kamen genau 10 Meter und genau in einer leichten Senke geht Aleco vom Gas und nichts geht mehr. Kein Meter vor und kein Meter zurück.

WIR stecken fest.

Alle versuche mittels Graben und unterlegen von Holzplanken und sonstigem Material schlugen fehl.
Sandbleche hatten wir ja keine dabei.

Wir mussten Hilfe holen oder das Fahrzeug aufgeben   ;-)

Unter Beobachtung der halben Einwohnerzahl des Ortes liefen wir also also rauf zum Michelis der uns mit seinem Traktor wieder flott machen sollte.
Und dass auch noch bei einsetzendem Regen.
Michalis mit FamilieMichalis mit Familie

 

Geschafft! Wieder frei!Geschafft! Wieder frei!

 


Mittels unserer Abschleppstange (Seil ist gerissen) gelang es uns mit viel Mühe und mit durchdrehenden Reifen beim Traktor wieder aus dem Sumpf zu kommen.


letzte Spuren...letzte Spuren...
Danach reicht es erstmal mit Abenteuer!

Am Abend schaut sich Aleco als Bordmechaniker nochmals die Unterseite des Pajeros an, ob da alles heil geblieben ist bei der Strandaktion.
Er stellt nur fest, das ein Klotz aus Metall, der am Differentian befestigt ist, locker ist.

Seine Vermutung ist, dass es sich um ein Ausgleichsgewicht handelt damit die Kardanwelle ruhig  läuft.
Er meinte, den  baut er noch aus, bevor wir den Klotz verlieren.
Dann Essen und ratschen und ab ins Bett.
Am kommenden Tag heißt es einfach mal so rumfahren und einkaufen.
Es ist heute Karfreitag.  Die Geschäfte haben nur sporadisch offen und so kaufen wir alles was wir brauchen im Palmensupermarkt ein.
Danach, Fahrten durch kleine Straßen, durch Olivenhaine und Strandanfahrten.
Eine spaßiger als die andere.

Entspannt lustige Sache so a Offroader.

Jetzt heißt es noch das Haus fit machen, für Alecos Vater, der nächste Woche ankommt. Aleco hat da schon einen gewissen Anspruch. Aber soll er machen.

Am Nachmittag gehen wir uns fast auf die Nerven, da Aleco keine Ruhe mehr hat und am liebsten gleich nach Igomenitsa fahren würde.
Also packen wir zusammen und fahren.

Entspannt (sehr entspannt) noch einen letzten Gyropita und einen Freddo in einem  Café direkt am alten Hafen und dann fahren wir zum Fährhafen.


Aleco muss raus aus dem Auto, da nur einer mit dem KFZ auf das Hafengelände fahren darf.
Auch wird das Innere des Wagens genau angeschaut.
Muss sogar eine Alukiste aufmachen.

Dann sind wir im Hafen und checken ein, mit dem Hinweis der Angestellten der Anek Lines, dass es heute sehr pünktlich läuft.
Ostern ist nicht so viel los und alles läuft nach Plan.

So wenig war noch nie los in IgoumenitsaSo wenig war noch nie los in Igoumenitsa
Beim Warten entdecke ich noch einen Transitbus vor dem 6 junge Leute sitzen.
Einer spielt mit einer Bassgitarre Songs nach, die aus einem Recorder kommen.
Voll die Jam Sasion.
Pünktlich geht´s auf die Fähre die nicht sehr voll ist.


Wir nehmen den Schlafplatz den ich bei der Herfahrt genutzt habe für eine ruhige Nacht. Nur beim Einschlafen mussten wir uns den Platz mit betrunkenen und heiß über die EU diskutierenden Truckern teilen.


Die waren aber dann irgendwann später zu betrunken, um überhaupt noch reden zu können...

Ein letzter Blick auf Igoumenitsa!!!Ein l

Sehr (wirklich) pünktlich kamen wir in Ancona an und sind auch gleich von der Fähre auf die Autobahn gekommen.

Dann lief alles soweit normal ab, nur das bereits in Griechenland aufgetretene Brummen beim fahren wurde immer lauter. Doch die Kardanwelle? Hoffentlich hält die durch.
In Südtirol, Höhe Klausen dann auf einmal tut´seinen Schlag und der besagte Metallklotz ( den Aleco doch nicht mehr ausgebaut hat) fliegt bei Tempo 100 in hohem Bogen hinter unserem Auto weg. Hat sogar unsere Anhägersteckdose um 45° verbogen.

Gott sei Dank hat es keinen hinter uns erwischt. Das Drum hätte glatt eine Scheibe durchschlagen. Nicht auszudenken was da hätte passieren können.

Aleco hat sich voll den Kopf gemacht, weil er das Teil noch ausbauen wollte, es aber vergessen hat. Glück des Tüchtigen sag ich mal.

Kurz vorm Brenner dann die Dieselleuchte  für leeren Tank. Was tun? Tanken in Italien oder geht's noch bis Austria?
Ganz wohl war uns beiden nicht, aber wir haben es ausprobiert und es bis Austria geschafft, was uns gut und gern 15 € gespart hat.

So, ein letztes Tanken kurz vor Olching und wir kommen gegen 22 Uhr an.
Nach kurzem Ausladen meiner Sachen, fährt Aleco dann weiter nach Adelshofen, wo er gegen 22.30 Uhr ankommt.

Eine insgesammt schöne und ereignisreiche Fahrt mit Wiederholungspotential!

Wenn einer eine  Reise tut...

 

 



Bericht: Manfred Diergardt (mit Anmerkungen von Aleco)
Fotos: Google Archiv, Manfred Diergardt und Alexandros Toussis