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DIE Facebookgruppe für alle Freunde des Pajero L040

Schaut vorbei!!! (wenn ihr einen L040 fahrt)


Aktualisiert:  16.07.2017

 

 


 

DIE SEITE

von Alexandros Toussis

und

Manfred Diergardt

 


 

 LiveCam Preveza

(wie ist das Wetter in Griechenland? )

 


 

 

 

 

 

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Albanien 2008

Hier steht leider kein genauer Reisebericht, aber Bilder sprechen eine eigene Sprache.

 

Im Frühjahr 2008 war Albanien angesagt. Mit den beiden Motorrädern ging es über Venedig mit der guten alten ANEK-Lines Fähre nach Griechenland. 

Nach ca. 24 stündiger Fährfahrt kamen wir wieder mal im "gelobten Land" an. 

Von Igoumenitsa fuhren wir richtung Preveza.

Kurz vor der kleinen Ortschaft Riza gibt es seit Jahren einen Parkplatz mit einer "Kantina", einem alten Imbisswagen.

Der "Chef" spricht deutsch und kennt uns bereits von vergangenen Jahren.





 

 

 

 

 

Hier gabs erst mal einen ersten obligatorischen Frappe´.
... mhhh!

Aussicht von der "Kantina"Aussicht von der "Kantina"


Kurz darauf kamen wir in Kastrosikia an. Dort besitzt der Toussis-Clan ein kleines Refugium.


Am nächsten Morgen erst mal nach Preveza, -Souvlaki essen-. Blick vom Stammtisch aufs Lokal unseres "Souflaki-Dantlers" in Preveza.


Dann am Nachmittag einen Frappe in Kastrosikia-Beach.



Am nächsten morgen gings los Richtung Albanien. An der Westküste entlang wieder Richtung Igoumenitsa. 


Nach ca. 65 km schlugen wir uns ins Feld und nahmen uns die wirklich interressanten Staßen vor...


Bei angenehmen 26°C gings auf alten Schmugglerpfaden nach Albanien.






Kurz vor der Grenze...

... nach dem Grenzübergang auf Albanischer Seite.
Eine andere Welt tut sich auf...


sehr moderne Tankstelle für Albanische Verhältnisse. Erst mal tanken.





Irgendwann wurden die Schotterpisten dann doch zu asphaltierten Straßen.

Von "Schilderwald" kann in Albanien keine Rede sein, denn es gibt kaum welche!

 

Sarande - eine typische Mittelmeerstadt

Man merkt das die Albaner auf dem Weg ins moderne Westen sind. Überall wird gebaut.



Etwas außerhalb von Sarande...
...Blick auf eine von Ali Paschas Festungen.




Albanische Fährverbindung...


... auf der "Fähre".


... auf der Fahrt ins Landesinnere




Nach ca. 2 Stunden fahrt auf Schotterpisten mit teilweise 1/2 Meter tiefen, ungesicherten Löchern passiert es dann...

Die Zicke (links) macht erste Probleme!

Erst meine ich, das alte Mädchen hat Probleme mit der Temeratur. Also mal Pause machen.

Auf der weiteren Fahrt häufen sich die Stotterer und Zündausfälle dann.

Bis dann plötzlich gar nichts mehr geht!

ENDE UND AUS! Die Zicke läuft nicht mehr!!!

Was macht man in solchen Fällen? Klar, die Kiste durchchecken. Vergaser: in Ordnung!

Zündkerze: funzt! Zündung: Fehlanzeige!

Nach über einer Stunde rumprobieren ist klar: das ist das Ende der Tour! Aber nicht das Ende der Odyssee.

Haben telefonisch kontakt mit dem ADAC München aufgenommen.

Klar die helfen einem.

Dachten wir!

Es ist ja nicht so, das der ADAC (auf den ich sonst nichts kommen lasse!) nicht alles verucht hätte.

Es gib allerdings in Albanien nur einen einzigen zuständigen Mann für den ADAC.

Und der war wahrscheinlich am Strand!!!

Nach ca. 3-4 Stunden rumtelefoniern und warten wächst langsam die Panik in uns.

Einmal hält eine Gruppe italienische Mopedfahrer.

Können uns aber auch nicht helfen, außer dem Tipp, die Kiste einfach über die Klippen zu kicken!!!

Dann die Rettung: Ein Auto mit 2 in Italien lebenden Albanern die mit ihren Frauen unterwegs sind halten an.

Mit Händen und Füßen verständigen wir uns.

Sie sprechen einen daherkommenden Kieskutscher an. 

Schnell wird man sich einig das die BMW auf den Laster muß!

Aber WIE???

Das Bild unten sagt alles. Der Kiskutscher stellte sich quer zur Fahrbahn und wir schoben die Kiste von einem höher gelegenen Weg auf die mit Felsbrocken beladene Ladefläche.

 

Normalerweise währe ich entsetzt gewesen, den die Zicke lag einfach so auf der Seite, unbefestigt und nur von Felsbrocken umgeben.

Aber in dieser Situation war mir die blöde Kiste zum ersten mal völlig egal - Hauptsache endlich weg von hier!!!

 

 

Die Fahrt ging nun stundenlang im Schneckentempo zurück nach Sarande.

Ich im Fahrerhaus und der Manni auf seiner BMW fuhr vorraus, damit er nicht im Staub erstickt.

Sehr abenteuerlich das ganze.

Diese Staße mit einem LKW zu befahren ist reiner Nervenkitzel!

Lang nach anbruch der Dunkelheit kamen wir im Stüzpunkt des Fahrers an.

Wir durften die Zicke im abgesperrten Firmengelände parken.

Beim Manni hinten drauf suchten wir ein Hotel in dem wir die Nacht verbringen konnten.

Früh am nächsten morgen gings ohne Frühstück zum Fuhrpark. Unser Fahrer war bereits da. Es folgte eine große Verabschiedung.

Zu zweit auf Mannis Mopped fuhren wir in Sarande  an eine Tanke.

Nach vielem Fragen (mit Händen und Füßen) fanden wir einen Picup-Fahrer der die Kiste bei sich auflud und uns gegen bares (war aber nicht viel) wieder zur albanisch/griechischen Grenze brachte.

Von unterwegs kontaktierte ich noch mal den ADAC.

Bei stöhmendem Regen (armer Manni) kamen wir an der Grenze an, durfen nach zähen Verhandlungen mit dem Zöllner MIT Picup über die Grenze und das Moped abladen.

Kurzer Anruf beim ADAC München und siehe da nach einer 1/2 Stunde kam ein Wagen der ELPA (griechischer ADAC).

Huckepack ging es dann richtung Igoumenitsa.

Manni mußte wieder bei stömendem Regen hinterherfahren.

In Igoumenitsa wurde das Krad in die Werkstatt gebracht.

Und jetzt kommt der Hammer...

 

Während wir noch im ELPA Büro waren um Formalitäten zu erledigen, kam der Meister dieser Werkstatt und fragte (ich glaube mit einem Grinsen im Gesicht) wo das Problem sei !!!  

 

Der hat den Zündschlüssel reingesteckt, umgedreht, auf den Starter gedrückt und diese saublöde Kiste von einer alten BMW ist angesprungen !!!

EINFACH SO!!!!!!!!!

Mir san dagestanden wie die letzten VOLLDEPPEN!!!!!!!!!

 

Er hat dann noch so a bisserl herungedoktort, ich hab ihn bezahlt und wir sind nach Kastrosikia gefahren.

 

Die Kiste ist echt gelaufen. 

 

Die restliche Zeit haben wir dann mit Bier und Frape´-trinken und kleinen Kurztrips verbracht.

 

Ankunft der "Lefka Ori" bei der Heimreise

 

So wurde aus dem geplanten Albanien Trip ein Albanien Kurztrip mit langer, spannender Heimreise-Odyssee.

Mein persönliches Fazit, betreff´s Albanien:

Ein sehr gastfreundliches Land mit unglaublich netten und hilfsbereiten Menschen.

DAS sucht man in unseren Gefilden wohl meißt umsonst!

 

Wenn einer eine Reise tut...

Bericht und Fotos: Alexandros Toussis