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DIE Facebookgruppe für alle Freunde des Pajero L040

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Aktualisiert:  16.07.2017

 

 


 

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von Alexandros Toussis

und

Manfred Diergardt

 


 

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TUNESIEN 2010

 

Sa. 23.10. 
Eigentlich wollte ich um 24:00 Uhr losfahren - konnte aber nicht schlafen - so bin ich schon um 23:00 Uhr los. Hatte Bammel vorm Brenner – Schnee und Frost !!

 

8 Std. bzw.9 Std. Fahrt – man war mich am Ende !

Kurz vor Genua ist die Autobahn super kurvig - das hab ich bei einer Autobahn noch nie gesehen!

 

Ca. 8.00 Uhr war ich am Hafen von Genua – ab dann heißt es warten (6 Stunden) in einem kleinen Cafe direkt am Hafen – sehr ranzig aber herzlich - Hab erst mal eine Stunde im Stuhl geschlafen und dann mein Moped repariert – Zuerst dachte ich die Kiste ist falsch eingestellt, aber es war die Zündung – Kabel oxidiert! Habe Sie mit dem Bordwerkzeug wieder zum laufen gebracht.

 

 

 

Endlich kommt Axel mit Stephan aus Vorarlberg, Marcus aus Winterthur, Philip aus Luzern (wohnt bei Stuttgart) und Dieter aus Stuttgart.

Sepp und Birgit kamen ca. 90 min. vor den anderen. Sind mit dem Hänger einen Tag zuvor aus der Schweiz angereist. F 800 und 1200 GSA (Neid).

Er ist Fahrlehrer und hat Geld wie Heu. Sie, Projektleiterin und himmelt ihn schon sehr an.:-))

Einschiffen war dann kein Akt mehr. Alle Mopeds auf den Hänger und gut ist es (Dieters geile KTM kommt auf die Deichsel - geht auch nur im Süden sowas) .

 

Wir durften auf den Mopeds sitzen, als wir in die Fähre einfuhren.
Kabine ist OK, Cafe 1,50€, Bier 2 €. Supergünstig (im Vergleich zur Anek Lines)
Dann kam die Erkältung – so ein Sche.. !!!

So. 24.10.

Die Fähre war sehr pünktlich und das Ausladen sehr gut organisiert.

Vorher haben wir noch gefühlte 10 Zettel (in Wirklichkeit nur 3) ausgefüllt.

Alles auf Französisch und Arabisch und immer die selben Daten.

Geldwechseln war voll der Akt – Max. 100,- € sollte man wechseln können, doch dann war das Geld alle und der Schalter schloss. Ein anderer öffnete daraufhin, bei dem man nur noch 50,- € wechseln konnte.

Regen bei der Ankunft à Straßen super glatt !!!

Ankunft im Hotel de France – direkt am Souk von Tunis (vergleichbar mit dem Bahnhofviertel in Großstädten).

Wohnen im 3. Stock – sehr sehr einfache Zimmer.

Mit den Mopeds fuhren wir durch die Hotelhalle in einen Nebenraum.

 

Einfahrt in die Lobby über eine kleine Stufe aus Marmor - sehr glatt !!!





Da mussten wir den Fuß gegen das Vorderrad stellen um überhaupt hoch zu kommen. Sonst wären alle auf der Nase gelandet. Bis auf Phillip mit seiner XT, der hat es auf Anhieb mit etwas Schwung geschafft!

Dann ging es zum Essen - ein Wahnsinn, so was dreckiges hat man selten gesehen!

Die schmeißen die Reste vom Tisch einfach auf den Boden (tritt sich fest).

Unten war kein Platz. Wir sind dann rauf in den ersten Stock, Licht an und dort liefen dann schon die Kakerlaken auf dem Tisch herum.

Na ja, aber das Essen war ganz OK. Hab mich nicht getraut Brigg (flüssiges Ei im Teigmantel) zu essen. Statt dessen habe ich Poulet (Hänchen) mit Couscous gegessen.

Anschließend noch einen Bummel über die Hauptstrasse (Prachtstrasse) von Tunis. Auf ein Bier, das man nur in ausgewählten Läden bekommt (im Islam wird kein Alkohol getrunken)



 Wieder zurück im Hotel, noch eine Aspirin gegen die Erkältung und gute Nacht.

 

Mo. Tag 2 -- 25.10.2010

Erst mal Geld holen und zur Apotheke um mich mit Medikamenten zu versorgen. Frühstück, Tee mit Croissant und Marmelade . Den Tee konnte man ohne viel zu verschütten nicht ausgießen. Die Kannen hatten einen komischen Rand und keinen Ausgießer.

Tiere sind reine Nutzware – Esel mit zusammengebundenen Beinen am Wegesrand.

Dann los! Ca. 250 Km Teerstrassen bis zum Raufh.

Philipp hatte einen Sturz, aber Gott sein Dank ist nichts passiert.

Mittagessen (Brotzeit) auf dem Hänger.

Essen beim Raufh - Couscous mit Poulet. Sehr gut.

Ich schlafe im Zelt bei leichtem Sprühregen. Die Erkältung wird nicht besser!

Wegpunkt 0001 25.10.2010



Di. Tag 3 – 26.10.2010

Schotter und Schlamm à alle bis auf Drei mussten schon zu Boden.


Superanspruchsvolle Strecke durch superkleine Dörfer. Alle Leute sind sehr freundlich und aufgeschlossen.

Erste Sandpassagen – kein Problem. Auf der Strecke habe ich bei schwerem Schotter meine Sitzbank samt Werkzeug verloren. Marcus hat alles aufgesammelt eher ich es gemerkt habe. Spanngurt über Sitzbank und weiter geht’s.

Wegpunkt 0003 

Schlafplatz auf einer Anhöhe.
 

Der Ausblick war der Wahnsinn,





Morgen geht’s nach DOUZ.

 

Mi. Tag 4 – 27.10.2010

Die Nacht war „Arsch“kalt. Alle haben gefroren wie die Schneider. 
5 Grad und ein Wind, der Sepp das Moped um, und am Morgen das Zelt weggeblasen hat. 
So konnten wir die Zelte nur zu zweit zusammenlegen. 
Der Sonnenaufgang war allerdings sehr schön.

Sind durch ein Minengebiet gefahren in denen Phosphate abgebaut werden.

Leider haben es die Tunesier noch nicht so raus mit dem Müll. Sehr häufig brennende Müllkippen in der Landschaft.

Sind Rommelpiste zu einer Höhle gefahren




 Sehr beeindruckend.

Sturz von Birgit mit aufgeplatzter Lippe. Blutopfer !!!

Haben Tee getrunken - so was starkes habe ich noch niemals getrunken. Dunkel und süß. 





Sind durch eine Schlucht gefahren und weiter auf grobem Schotter mit Sandpassagen. 




Und dann kam die Wüste. Was für ein Erlebnis.


 

 

Kamele und Sand soweit das Auge sieht. Bin vollkommen hin und weg !!!

Am Abend sind wir auf dem Campingplatz von Tozeur – warme Dusche, Gemüseeintopf, Bier und gute (Benzin)Gespräche - ohne Wind aber doch kühl. 




WegPunkt 0004

Sepp und Birgit sind ins Hotel gegangen. Sepp hat wohl Probleme mit dem Rücken. Die Nacht kostet 250 Euro - und Die Fragen ob noch jemand mitgehen will !!! "Sei doch nicht so teuer"J

Do. Tag 5 – 28.10.2010

StarWars Kulissen und Dünentraining


 

 

Anfahrt über Wellblechpiste und Salzsee - da hat es Marcus voll in den Schlamm gelegt. Er sagte "es hat fast ein wenig Spaß gemacht" das hinfallen.

Nun standen die Kulissen auf dem Programm.

Dann Training: Kreise fahren mit Drift, hatte einwenig Angst und mich verkrampft.

Nach dem Mittagsessen Dünen Auf- und Abfahrt. Gefühlte 90` bergab.

 




Hab es als erster gemacht, ohne Nachdenken, da man sonst echt Angst bekommt.

Und dann gleich nochmal. Kein Sturz alles super!

Retour über Hardcore-Wellblech!!! Super !!!

Auf einer Nebenstrecke hat es Sepp in einer Sandpassage hingelegt.

Nase angebrochen!!! Nur nicht übermütig werden !!



WegPunkt 0006


Fr. Tag 6 – 29.10.2010

Fahrt nach Douz

Die Nordumfahrung von Chott ist Wahnsinn! 80 Km nur Wellblech und Sandpassagen.

Das geht auf die Kondition.

 

 

 

7 Stunden Fahrzeit, da waren wir alle am Ende.




Abends zum Essen und zum Barbier – meine erste Klingenrasur – sehr angenehm.


Sa. Tag 7 – 30.10.2010

Dünentraining, sehr anspruchsvoll – Düne rauf und Düne ruter. Sandspuren und Moped eingraben und wieder ausgraben.



 

Marktbesuch und Kaffeetrinken – feilschen will gelernt sein. Na ja, da hab ich mich wohl übers Ohr hauen lassen (Tuch für Petzi).

 

So. Tag 8 - 31.10.2010

Fahren spät los – Sepp, Birgit und Marcus fahren die Strasse. Haben erst mal genug vom Sand.

Viel Sand, 1/2 Meter hoch. Dann mein erster richtiger Sturz. Mit 50 Km/h die Kuh in den Sand gelegt.
Aber nix passiert! Nur die Kuh sifft etwas Öl!


Da hatte ich erst mal die Schnauze voll. 15 Km bis zur Strasse – die anderen bringen mich hin und sind dann nochmal in den Dünen.

Warte in einem Cafe
 
(WP9 oder 10). Dann weiter auf der Strasse bis Ksar Ghilane.

Eine wunderschöne Oase. Wir schlafen außerhalb unter Bäumen.

Direkt am Wüstenrand.


Mo. Tag 9 – 01.11 2010


„ Ruhetag“

 

Spaß im Sand und mit den Dünen. Fahren bei angenehmen 26C´ zu einer Burg in Sichtweite. Spruch von einem österreichischem KTM Fahrer – Mit so was (mein Moped) fahren die Leute in die Wüste. Frechheit !!!

 


 

Dieter und Axel wollten tanken – man sollte bei einer abgeschnittenen Flasche auch den Deckel öffnen beim Tanken.

Gemütlich Tee trinken und dann nochmals in die Dünen zum Spielen.

 

Bin 1 mal mit der 1200er GSA vom Sepp gefahren. Kam 100 m weit und dann war das Ding total eingegraben.

Die ist wirklich sehr schwer zu fahren. Auch Sepp hat sich die 800er von Birgit ausgeliehen.

Habe bei einer meiner letzten Runde noch mal einen Sturz bei dem ich meinen Haltebolzen vom Kupplungsgriff verloren habe. Dank einer 10er Schraube vom Axel konnte ich noch weiterfahren.

 

Di. Tag 10 -- 02.11.2010

60 Km Wellblech – mein hinteres Federbein hat den Geist aufgegeben.




Alles Öl hat sich über die Schwinge ergossen.


Übernachten in einer Speicherburg. Sehr schön dort. Hier gibt es Schlüsselsysteme die 400 Jahre alt sind.

 

Mi. Tag 11 – 03.11.2010

Fahren nochmals über einen Schotterpass der es in sich hat. Supergeil.

4 Stunden am Stück im Stehen. Nur Schotter, wie zuletzt in Ligurien erlebt.

Dann haben wir noch eine alten Berberstadt besucht.


Schließlich kamen wir zu Raufh. Diesmal habe ich zusammen mit den anderen im Wohnzimmer geschlafen.


Leider fängt es an zu regnen.

 

Do. Tag 12 - 04.11.2010

Zurück nach Tunis.

Bei Regen eine echte Scheißstrecke. Stefan wollte nicht zügig überholen oder schneller fahren als erlaubt.

Trotz Kritik der Gruppe ist er dabei geblieben. Einerseits gut, andererseits anstrengend.


Zurück im Hotel de France.
 
Etwas Bummeln und Essen – Wir wollten aber nicht nochmals in dem Laden essen, jedoch fehlten uns die Alternativen.

Fr. Tag 13 – 05.10.2010

Bummeln in Tunis und dann zurück zum Hafen.

Hatten unser Auto auf einem bewachten Parkplatz abgestellt.

Mopeds bereits auf dem Hänger.

Teil mit Taxi für nicht mal 3 €uro.

Letztes Geld ausgeben und ab auf die Fähre.

 

Bericht / Text und Fotos: Manfred Diergardt